Wolkensteinsaal im Kulturzentrum am Münster

Buck/Wolfarth

Im »Duo Buck/Wolfarth« treffen zwei Musiker aus scheinbar unvereinbaren Genres aufeinander. Während sich Christian Buck in erster Linie als klassischer Kammermusiker sieht, ist Christian Wolfarth hauptsächlich mit jazzverwandter und improvisierter Musik zu hören. So unterschiedlich die künstlerischen Wege der beiden Musiker auch sind, gemeinsam ist ihnen die Affinität für zeitgenössische, aktuelle Musik. Die Reduktion des Schlagzeugs auf einige wenige Trommeln und Becken trifft auf die akustische Gitarre und ermöglicht dem Duo eine klangliche und dynamische Balance, welche die beiden Instrumente im besten Sinne gleichberechtigt erscheinen lässt.

Eröffnet wird das HighNoon-Konzert durch den speziell für das Duo geschriebenen Aperitif von Ralf Kleinehanding. In »Flüchtige Weile« (2011) entwirft die Berner Komponistin Katharina Weber Miniaturen, in denen sich musikalische Einfälle mit kompositorischer Strenge verbinden. Mit den Mitteln der Reduktion entstehen so sechs charmante Dialoge zwischen Schlagzeug und Gitarre. 
Der kürzlich mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnete Jürg Frey steht für eine Musik zwischen Klang und Stille. Mit seinen »Zeichen auf der stillen Fläche des Papiers« (2015) gelingt ihm auch für die Duobesetzung eine Komposition von kontemplativer Ruhe und grosser Tiefe. 
Der deutsche Komponist Alexander Goretzki geht andere Wege. »Squall Line Territories« (2011) ist ein dynamisches 5-teiliges Stück: kraftvoll und verschwenderisch taucht es in die Klänge des Duos »Duo Buck/Wolfarth«.

Christian Buck: Gitarre
Christian Wolfarth: Perkussion

Hinweis
Das ursprünglich für 14.00 Uhr geplante zweite Konzert wird voraussichtlich entfallen. Es gibt allerdings noch freie Plätze für das Konzert um 12.00. Bei Interesse bitten wir Sie, via E-Mail unter info@highnoonmusik.de zu reservieren.

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Saal des Konstanzer Neuwerks

Komprovisation

Im zweiten HighNoonKonzert dieses Jahres treffen zwei wahre Meister ihres Faches aufeinander. Da ist zum einen der Münchner Ausnahmegitarrist Carsten Radtke, der schon bei vier HighNoon-Konzerten dabei war, und ihm gegenüber der wunderbar facettenreiche Zürcher Drummer Lucas Niggli. Beide bewegen sich bei ihrem künstlerischen Schaffen auf der Schnittstelle zwischen zeitgenössischem Jazz und der Neuen Musik. Gemeinsam mit Ralf Kleinehanding am Vibraphon und anderen Schlaginstrumenten werden sie Musik zwischen Improvisation und Komposition präsentieren.

Carsten Radtke: Gitarre
Lucas Niggli: Schlagzeug
Ralf Kleinehanding: Vibraphon, Schlaginstrumente

Hinweis
Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung und der Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln beschränkt sich die Platzzahl auf 40 Personen exkl. MusikerInnen. Das Konzert findet im Anschluss um 14.30 Uhr noch einmal statt, falls mehr Reservierungen eingehen.
Voranmeldung unter info@highnoonmusik.de oder unter 0 77 32 / 98 26 69 notwendig: Name mit Adresse oder Telefonnummer oder E-Mail inkl. gewünschter Anzahl zusammenhängender Plätze sowie Mitteilung, ob 14.30 Uhr auch infrage kommt. Platzverteilung erfolgt in Reihenfolge der Anmeldungen.

Flyer (PDF)
 

Wolkensteinsaal im Kulturzentrum am Münster

HighNoonReload

Endlich, endlich, endlich hat das Warten ein Ende!
Am 26. Juli um 12.00 Uhr im Wolkensteinsaal laden wir HighNoon wieder hoch! Erst einmal ganz vorsichtig, mit viel Abstand und vorangemeldetem Publikum.

Auf dem Programm stehen zwei Stücke, die schon einmal bei »HighNoon Musik 2000+« zu hören waren: »Space Jump« (2013) für Violine, Violoncello und Klavier von Fazıl Say (zum ersten Mal bei HighNoon im Dezember 2017 im Studio der Südwestdeutschen Philharmonie) und »Synonyme« (2014) für Flöte, Cello, Akkordeon und Vibraphon/Schlagwerk von Ralf Kleinehanding (uraufgeführt im Dezember 2014 in der Spiegelhalle).

Aber auch einige Werke, die zum ersten Mal zur Mittagsstunde erklingen, sind dabei. Diese sind das Duo »Cadenza« (2002) für Violine und Akkordeon von dem litauischen Komponisten Vytautas Germanavičius und die Solostücke »Cantus 6 – Le rappel des oiseaux« (2017) für Akkordeon von Xavier Dayer und »Temazcal« (1984) für Maracas und Zuspielband von dem mexikanischen Komponisten Javier Álvarez. Natürlich wird auch ein neuer Aperitif nicht fehlen und das Konzert einläuten.

Ausführende sind Christina Burchardt, Ina Callejas, Berenike Derbidge, Peer Kaliss, Ralf Kleinehanding, Kristín Kristjánsdóttir und Julia Stocker.

Hinweis
Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung und der Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln beschränkt sich die Platzzahl auf 40 Personen exkl. MusikerInnen. Das Konzert findet im Anschluss um 14.30 Uhr noch einmal statt, falls mehr Reservierungen eingehen.
Voranmeldung unter info@highnoonmusik.de oder unter 0176-64 61 68 54 notwendig: Name mit Adresse oder Telefonnummer oder E-Mail inkl. gewünschter Anzahl zusammenhängender Plätze sowie Mitteilung, ob 14.30 Uhr auch infrage kommt. Platzverteilung erfolgt in Reihenfolge der Anmeldungen.

Beide Konzerte (12.00 und 14.30) sind ausverkauft! Wir freuen uns über die große Nachfrage, können aber leider keine Reservierungen mehr entgegennehmen.

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Studio der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

Carte Blanche

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Abgesagt!
Wegen der Corona-Krise muss das Konzert leider verschoben werden. Ein Ersatztermin ist in Planung.…………………………………………………………………………………………

Im ersten HighNoon-Konzert des neuen Jahrzehnts ist das Basler Neue Musik Ensemble »neuverBand« 
zu Gast, die größte Besetzung ever bei HighNoon!

Die junge, in der Szene schon sehr bekannte Formation hat dem renommierten Schweizer Ausnahmesaxophonisten Marcus Weiss eine »Carte Blanche« ausgestellt, also eine Art Blankoscheck was die Programmauswahl betrifft.
So wird die Stammbesetzung, die eigentlich aus Violine, Viola, Cello, Flöte, Klarinette, Akkordeon, Klavier, Harfe und Schlagzeug besteht, neben dem Saxophon auch noch durch eine Trompete erweitert und die Harfe durch einen Kontrabass ersetzt.
Als Dirigent konnte Mike Svoboda gewonnen werden.
Die Musikerinnen und Musiker werden in wechselnden Besetzungen Werke von dem italienischen Altmeister Franco Donatoni, dem Franzosen Gérard 
Pesson und dem jungen Schweizer Tobias Krebs aufführen, wobei das Saxophon auch als Soloinstrument in Erscheinung treten wird. 

Ensemble neuverBand
Solist: Marcus Weiss (Saxophon)
Dirigent: Mike Svoboda

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Studio der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

Gesprächskonzert:
Die Komponistin Alice Baumgartner im Portrait

Der Verein HighNoon – Freunde Neuer Musik e.V. beendet das abwechslungsreiche Jahr mit einer zusätzlichen Veranstaltung: Im Gesprächskonzert am 17. November 2019 werden Werke der jungen Schweizer Komponistin Alice Baumgartner (*1987) präsentiert. Das Publikum darf sich auf zahlreiche Stücke in verschiedener Besetzung freuen; musizieren werden Christina Burchardt (Violine), Frank Westphal (Violoncello), Ina Callejas (Akkordeon) und Kristín Kristjánsdóttir (Klavier) sowie die Komponistin selber (Gesang/Klavier), die gemeinsam mit zwei Schweizer Kollegen (Gesang und Cajon) zwei Pop-Songs interpretieren wird. Schwerpunkt des Konzertes werden die Werke »Fantasie« (2013–2014) für Violine und Klavier und »Requiem vitae« (2012) für Violoncello und Akkordeon bilden, die Alice Baumgartner während ihres Studiums an der Hochschule der Künste Bern bzw. an der Zürcher Hochschule der Künste schuf. Ihre persönliche Einführung, ein Live-Interview sowie der traditionelle Aperitif – der diesmal aus der Feder von Alice Baumgartner stammt – werden den Sonntagmittag abrunden.

Lesen Sie dazu den Kultur-Tipp im »seemoz«

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Studio der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

CHEMISTRY: Lab

CHEMISTRY: Lab erzählt die Klischee-Geschichte des »verrückten Professors«. Es handelt sich um ein Laborexperiment, bei dem vier exzentrische Wissenschaftlerinnen jegliche Grenzen überschreiten, um das Elixier der ewigen Jugend zu finden. Es wird das immer präsente Schönheitsideal thematisiert, das sich durch Marketing zur sozialen Norm in unser Alltagsleben tief verankert hat. 
Dieses Problem versuchen die vier Musikerinnen durch verschiedene absurde Experimente anzugehen. Jedes Experiment wird durch eine Komposition – Applebaum, Kessler, Hyla, Gherman, Steen-Andersen und Molinari – dargestellt. Theatralische Elemente, welche die Werke verbinden, steigern den dramaturgischen Aufbau und führen zum Schluss in die totale Katastrophe: die Professorinnen müssen einsehen, dass der Kampf nicht gewonnen werden kann.

Auf der Suche nach der perfekten Chemie zwischen Musik, Bewegung und Raum.

Azra Ramić: Klarinette
Barbara Aeschbacher: Saxophon 
Lana Kostic: Violoncello
Ina Callejas: Akkordeon

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Wolkensteinsaal im Kulturzentrum am Münster

HighNoon NewKammer 2.0

Im zweiten Jugendkonzert von HighNoon stellen sich erneut 14 Kinder und Jugendliche bzw. junge Erwachsene der Musikschule Konstanz den Anforderungen neuer und neuester Kompositionen unter der Leitung von Peer Kaliss. So unterschiedlich die Spieler, Werke und Besetzungen des Konzertes sein werden, so sehr haben sie doch eines gemeinsam: In den Stücken von Jennifer Walshe, Charlotte Seither sowie des jungen Konstanzer Musikers David Franke werden auf verschiedene Weise Geschichten erzählt – ganz konkret oder auch mithilfe der eigenen Phantasie. Eine Ausnahme bildet dabei die Uraufführung der Minimal Music-Kompositon von Ralf Kleinehanding für acht Saiten und acht Schlägel, die sich einmal mehr um die Unendlichkeit dreht. Auch bei diesem »HighNoonNewKammer« sind wieder ungewöhnliche Instrumente im Einsatz und natürlich stellt sich wie immer die Frage: Was wird wohl diesmal der Aperitif bieten?


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im Autohaus Gohm + Graf Hardenberg, Konstanz

Stimmenschlag beim Grafen

Im anstehenden HighNoon-Konzert treffen sich 
zwei der elementarsten Musikinstrumente überhaupt, die Stimme und das Schlagzeug. Es stehen sich also die Linie und der Punkt gegenüber. Die Linie wird hauptsächlich das Vokalensemble der Münstermusik unter Leitung von Steffen Schreyer übernehmen, wobei der Punkt vorwiegend von 
dem als Solist auftretenden Konstanzer Schlagzeuger Peer Kaliss, aber auch von seinen drei Kollegen 
Paul Strässle, Norbert Uhl und Ralf Kleinehanding übernommen wird.
Diesmal wird das Konzert in dem außergewöhnlichen Ambiente der Verkaufshalle der Audi-Filiale vom 
Autohaus Gohm + Graf Hardenberg in Konstanz stattfinden, deshalb darf natürlich auch Musik auf und mit einem schrottreifen Auto nicht fehlen.
Auf dem Programm stehen Werke für Chor a cappella, Chor und Schlagzeug, Schlagzeugquartett und 
für Chor, Schlagzeug und PKW von Christian Gernot Nagel, John Cage und Ralf Kleinehanding.
Natürlich darf der Aperitif nicht fehlen, diesmal in einer Version für Chor und vier Schlagzeuger.

Steffen Schreyer: Leitung
Vokalensemble der Münstermusik
Solist Peer Kaliss: Schlagzeug
Paul Strässle, Norbert Uhl, 
Ralf Kleinehanding: Schlagzeug

Lesen Sie dazu den Kultur-Tipp im »seemoz«

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Studio der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

Klangmaterial

Moderne Klaviermusik versucht die Möglichkeiten des Instrumentes neu zu entdecken, das Eigenleben seines Materials zu erproben und sich dem Klavier auch spielerisch und experimentell zu nähern. Neue Musik für Klavier erforscht über die Tastatur und das „Innenleben“ die Spektren des Eigenklanges zwischen statisch und flüchtig, begrenzt bewusst das Material oder lotet die Dimensionen von Zeit und Raum, Klang und Stille neu aus.
Kristín Kristjánsdóttir und Annette Harzer spielen Werke von György Kurtág, Hermann Meier, Federico Mompou, Bnaya Halperin-Kaddari, Alice Baumgartner und Ralf Kleinehanding.

Kristín Kristjánsdóttir und Annette Harzer: Klavier

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Studio der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

Assonance – Resonance

Die Musiker/innen des SONEMUS Trio fanden während des alljährlich in Sarajevo stattfindenden Sonemus Festival zusammen. Seit seiner Gründung im Jahr 2015 spielt das Trio seither sowohl am Sonemus Festival als auch unabhängig davon und widmet sich zum größten Teil der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts; so fanden u.a. Beat Furrers »Aer« und Michael Jarrells »Assonance III« zu ihrer Bosnischen Erstaufführung.
Seit September 2018 ist das SONEMUS Trio mit seinem neuen Programm ASSONANCE – RESONANCE unterwegs: Helmut Lachenmanns »Allegro sostenuto« und Michael Jarrells »Assonance III« erklingen zusammen mit dem neuen Werk »Antilope« (SONEMUS Trio Auftragswerk 2018) von Oscar Bianchi, welches durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen dem Komponisten und den drei Musiker/innen entstanden ist. Natürlich darf der obligatorische Aperitif von Ralf Kleinehanding bei dem ersten Saisonkonzert 2019 von »High Noon Musik 2000+« dabei nicht fehlen.

Azra Ramić: Klarinette, Bassklarinette
Esther Saladin: Violoncello
Gilles Grimaître: Klavier

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