Studio der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

Gesprächskonzert:
Die Komponistin Alice Baumgartner im Portrait

Der Verein HighNoon – Freunde Neuer Musik e.V. beendet das abwechslungsreiche Jahr mit einer zusätzlichen Veranstaltung: Im Gesprächskonzert am 17. November 2019 werden Werke der jungen Schweizer Komponistin Alice Baumgartner (*1987) präsentiert. Das Publikum darf sich auf zahlreiche Stücke in verschiedener Besetzung freuen; musizieren werden Christina Burchardt (Violine), Frank Westphal (Violoncello), Ina Callejas (Akkordeon) und Kristín Kristjánsdóttir (Klavier) sowie die Komponistin selber (Gesang/Klavier), die gemeinsam mit zwei Schweizer Kollegen (Gesang und Cajon) zwei Pop-Songs interpretieren wird. Schwerpunkt des Konzertes werden die Werke »Fantasie« (2013–2014) für Violine und Klavier und »Requiem vitae« (2012) für Violoncello und Akkordeon bilden, die Alice Baumgartner während ihres Studiums an der Hochschule der Künste Bern bzw. an der Zürcher Hochschule der Künste schuf. Ihre persönliche Einführung, ein Live-Interview sowie der traditionelle Aperitif – der diesmal aus der Feder von Alice Baumgartner stammt – werden den Sonntagmittag abrunden.

Lesen Sie dazu den Kultur-Tipp im »seemoz«

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Studio der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

CHEMISTRY: Lab

CHEMISTRY: Lab erzählt die Klischee-Geschichte des »verrückten Professors«. Es handelt sich um ein Laborexperiment, bei dem vier exzentrische Wissenschaftlerinnen jegliche Grenzen überschreiten, um das Elixier der ewigen Jugend zu finden. Es wird das immer präsente Schönheitsideal thematisiert, das sich durch Marketing zur sozialen Norm in unser Alltagsleben tief verankert hat. 
Dieses Problem versuchen die vier Musikerinnen durch verschiedene absurde Experimente anzugehen. Jedes Experiment wird durch eine Komposition – Applebaum, Kessler, Hyla, Gherman, Steen-Andersen und Molinari – dargestellt. Theatralische Elemente, welche die Werke verbinden, steigern den dramaturgischen Aufbau und führen zum Schluss in die totale Katastrophe: die Professorinnen müssen einsehen, dass der Kampf nicht gewonnen werden kann.

Auf der Suche nach der perfekten Chemie zwischen Musik, Bewegung und Raum.

Azra Ramić: Klarinette
Barbara Aeschbacher: Saxophon 
Lana Kostic: Violoncello
Ina Callejas: Akkordeon

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Wolkensteinsaal im Kulturzentrum am Münster

HighNoon NewKammer 2.0

Im zweiten Jugendkonzert von HighNoon stellen sich erneut 14 Kinder und Jugendliche bzw. junge Erwachsene der Musikschule Konstanz den Anforderungen neuer und neuester Kompositionen unter der Leitung von Peer Kaliss. So unterschiedlich die Spieler, Werke und Besetzungen des Konzertes sein werden, so sehr haben sie doch eines gemeinsam: In den Stücken von Jennifer Walshe, Charlotte Seither sowie des jungen Konstanzer Musikers David Franke werden auf verschiedene Weise Geschichten erzählt – ganz konkret oder auch mithilfe der eigenen Phantasie. Eine Ausnahme bildet dabei die Uraufführung der Minimal Music-Kompositon von Ralf Kleinehanding für acht Saiten und acht Schlägel, die sich einmal mehr um die Unendlichkeit dreht. Auch bei diesem »HighNoonNewKammer« sind wieder ungewöhnliche Instrumente im Einsatz und natürlich stellt sich wie immer die Frage: Was wird wohl diesmal der Aperitif bieten?


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im Autohaus Gohm + Graf Hardenberg, Konstanz

Stimmenschlag beim Grafen

Im anstehenden HighNoon-Konzert treffen sich 
zwei der elementarsten Musikinstrumente überhaupt, die Stimme und das Schlagzeug. Es stehen sich also die Linie und der Punkt gegenüber. Die Linie wird hauptsächlich das Vokalensemble der Münstermusik unter Leitung von Steffen Schreyer übernehmen, wobei der Punkt vorwiegend von 
dem als Solist auftretenden Konstanzer Schlagzeuger Peer Kaliss, aber auch von seinen drei Kollegen 
Paul Strässle, Norbert Uhl und Ralf Kleinehanding übernommen wird.
Diesmal wird das Konzert in dem außergewöhnlichen Ambiente der Verkaufshalle der Audi-Filiale vom 
Autohaus Gohm + Graf Hardenberg in Konstanz stattfinden, deshalb darf natürlich auch Musik auf und mit einem schrottreifen Auto nicht fehlen.
Auf dem Programm stehen Werke für Chor a cappella, Chor und Schlagzeug, Schlagzeugquartett und 
für Chor, Schlagzeug und PKW von Christian Gernot Nagel, John Cage und Ralf Kleinehanding.
Natürlich darf der Aperitif nicht fehlen, diesmal in einer Version für Chor und vier Schlagzeuger.

Steffen Schreyer: Leitung
Vokalensemble der Münstermusik
Solist Peer Kaliss: Schlagzeug
Paul Strässle, Norbert Uhl, 
Ralf Kleinehanding: Schlagzeug

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Studio der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

Klangmaterial

Moderne Klaviermusik versucht die Möglichkeiten des Instrumentes neu zu entdecken, das Eigenleben seines Materials zu erproben und sich dem Klavier auch spielerisch und experimentell zu nähern. Neue Musik für Klavier erforscht über die Tastatur und das „Innenleben“ die Spektren des Eigenklanges zwischen statisch und flüchtig, begrenzt bewusst das Material oder lotet die Dimensionen von Zeit und Raum, Klang und Stille neu aus.
Kristín Kristjánsdóttir und Annette Harzer spielen Werke von György Kurtág, Hermann Meier, Federico Mompou, Bnaya Halperin-Kaddari, Alice Baumgartner und Ralf Kleinehanding.

Kristín Kristjánsdóttir und Annette Harzer: Klavier

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Assonance – Resonance

Die Musiker/innen des SONEMUS Trio fanden während des alljährlich in Sarajevo stattfindenden Sonemus Festival zusammen. Seit seiner Gründung im Jahr 2015 spielt das Trio seither sowohl am Sonemus Festival als auch unabhängig davon und widmet sich zum größten Teil der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts; so fanden u.a. Beat Furrers »Aer« und Michael Jarrells »Assonance III« zu ihrer Bosnischen Erstaufführung.
Seit September 2018 ist das SONEMUS Trio mit seinem neuen Programm ASSONANCE – RESONANCE unterwegs: Helmut Lachenmanns »Allegro sostenuto« und Michael Jarrells »Assonance III« erklingen zusammen mit dem neuen Werk »Antilope« (SONEMUS Trio Auftragswerk 2018) von Oscar Bianchi, welches durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen dem Komponisten und den drei Musiker/innen entstanden ist. Natürlich darf der obligatorische Aperitif von Ralf Kleinehanding bei dem ersten Saisonkonzert 2019 von »High Noon Musik 2000+« dabei nicht fehlen.

Azra Ramić: Klarinette, Bassklarinette
Esther Saladin: Violoncello
Gilles Grimaître: Klavier

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Gegenüber

Zwei der ältesten Instrumente stehen sich in diesem Konzert gegenüber, um Neue Musik zu spielen. Alt gegenüber Neu. Die Melodie der Flöte gegenüber dem Rhythmus des Schlagzeugs. Aber nicht nur Flöte (Julia Stocker) und Schlagzeug (Peer Kaliss), sondern auch Werke des letzten und dieses Jahrhunderts von lebenden und verstorbenen Komponisten (Jolivet, Scelsi, Applebaum, Mitchell) sowie die bildende und die musikalische Kunst betrachten die andere Seite. Bild wird zur Musik, Musik zum Bild. Zum ersten Mal in der HighNoon-Konzertreihe wird nicht nur live musiziert, sondern auch live gezeichnet. Das Programm stellt – neben den andersartigen Klängen der beiden Instrumente – konkret geschriebenen Stücken andere Schreibkonzepte bis hin zu abstrakten Notationen gegenüber. 
Welche Idee Ralf Kleinehanding dabei für seine Uraufführung hat, wird ebenso spannend sein, wie der obligatorische Aperitif. Also alles wie immer, und doch immer anders.

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Sehen Sie hier das live während des Konzerts entstandene Kunstwerk von Thomas Notheisen.
 

Kolpinghaus, Hofhalde 10 a, Konstanz

We Spoke

Théâtre musical

Zu Gast ist diesmal »We Spoke« aus Lausanne und London. Das ausschließlich aus Schlagzeugern bestehende Ensemble wird Werke von John Lely, Christian Kesten, Simon Løffler und Fritz Hauser aufführen. Hierbei nimmt der theatralische Aspekt einen großen Stellenwert ein; die Art des Konzerts befindet sich also irgendwo zwischen experimenteller Musik und Musiktheater. Sie werden ausschließlich auf unüblichen Instrumenten wie Effektpedale, ihren eigenen Zungen, Schalldämpfer und Essstäbchen musizieren.
Auch der obligatorische Aperitif von Ralf Kleinehanding wird natürlich wieder dabei sein.

Julien Annoni, Julien Mégroz und Olivier Membrez:
Effektpedale, Zungen, Schalldämpfer und Essstäbchen

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Hermann will heim

Konzertante Aufführung nach dem Märchen »Iris« von Hermann Hesse

Zu hören und zu sehen ist die konzertante Uraufführung des Musiktheaters »Hermann will heim« von Ralf Kleinehanding. 

Eingebettet in verschiedene Texte von Hermann Hesse wird sein 1918 erschienenes Märchen »Iris« erzählt. Durch die zusätzlichen Textebenen aus verschiedenen Schaffensphasen und Genres (ein Gedicht, einige Briefe, eine Betrachtung und ein Erlebnisbericht) entsteht ein detailliertes Bild vom Dichter und Menschen Hermann Hesse, welches durch die Musik von Kleinehanding kontrastiert und emotionalisiert wird.

Laura Lippmann: Sprecherin
Jonas Pätzold: Sprecher
Julia Stocker: Bassflöte/Flöte
Anita Rimmele: Bassklarinette
Peer Kaliss: Vibraphon/Schlagwerk
Tomasz Flammer: Marimba/Schlagwerk

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HighNoonNewKammer 1.0

Gemeinsam mit der Musikschule Konstanz veranstaltet HighNoon - Freunde Neuer Musik e.V. in dieser Saison zum ersten Mal ein Jugendkonzert.

In verschiedenen Besetzungen spielt das Jugendensemble für Neue Musik der Musikschule unter Leitung von Peer Kaliss Werke von John Cage, Charlotte Seither, Fredrik Zeller, Cornelius Cardew und eine Uraufführung von Ralf Kleinehanding. 

Dabei werden einige »untypische« Instrumente erklingen, wie zum Beispiel ein Fön, einige Bürsten und ein Teppichklopfer. Des Weiteren werden eigene Versionen grafischer Partituren zu hören sein und Eigenkompositionen der Komponistenwerkstatt des Studios für elektronische Musik der Musikschule Konstanz unter der Leitung von Pablo Beltrán aufgeführt.

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