Studio der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

Gegenüber

Zwei der ältesten Instrumente stehen sich in diesem Konzert gegenüber, um Neue Musik zu spielen. Alt gegenüber Neu. Die Melodie der Flöte gegenüber dem Rhythmus des Schlagzeugs. Aber nicht nur Flöte (Julia Stocker) und Schlagzeug (Peer Kaliss), sondern auch Werke des letzten und dieses Jahrhunderts von lebenden und verstorbenen Komponisten (Jolivet, Scelsi, Applebaum, Mitchell) sowie die bildende und die musikalische Kunst betrachten die andere Seite. Bild wird zur Musik, Musik zum Bild. Zum ersten Mal in der HighNoon-Konzertreihe wird nicht nur live musiziert, sondern auch live gezeichnet. Das Programm stellt – neben den andersartigen Klängen der beiden Instrumente – konkret geschriebenen Stücken andere Schreibkonzepte bis hin zu abstrakten Notationen gegenüber. 
Welche Idee Ralf Kleinehanding dabei für seine Uraufführung hat, wird ebenso spannend sein, wie der obligatorische Aperitif. Also alles wie immer, und doch immer anders.

Flyer (PDF)

Sehen Sie hier das live während des Konzerts entstandene Kunstwerk von Thomas Notheisen.
 

Kolpinghaus, Hofhalde 10 a, Konstanz

We Spoke

Théâtre musical

Zu Gast ist diesmal »We Spoke« aus Lausanne und London. Das ausschließlich aus Schlagzeugern bestehende Ensemble wird Werke von John Lely, Christian Kesten, Simon Løffler und Fritz Hauser aufführen. Hierbei nimmt der theatralische Aspekt einen großen Stellenwert ein; die Art des Konzerts befindet sich also irgendwo zwischen experimenteller Musik und Musiktheater. Sie werden ausschließlich auf unüblichen Instrumenten wie Effektpedale, ihren eigenen Zungen, Schalldämpfer und Essstäbchen musizieren.
Auch der obligatorische Aperitif von Ralf Kleinehanding wird natürlich wieder dabei sein.

Julien Annoni, Julien Mégroz und Olivier Membrez:
Effektpedale, Zungen, Schalldämpfer und Essstäbchen

Lesen Sie dazu den Kultur-Tipp im »seemoz«

Flyer (PDF)

Studio der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

Hermann will heim

Konzertante Aufführung nach dem Märchen »Iris« von Hermann Hesse

Zu hören und zu sehen ist die konzertante Uraufführung des Musiktheaters »Hermann will heim« von Ralf Kleinehanding. 

Eingebettet in verschiedene Texte von Hermann Hesse wird sein 1918 erschienenes Märchen »Iris« erzählt. Durch die zusätzlichen Textebenen aus verschiedenen Schaffensphasen und Genres (ein Gedicht, einige Briefe, eine Betrachtung und ein Erlebnisbericht) entsteht ein detailliertes Bild vom Dichter und Menschen Hermann Hesse, welches durch die Musik von Kleinehanding kontrastiert und emotionalisiert wird.

Laura Lippmann: Sprecherin
Jonas Pätzold: Sprecher
Julia Stocker: Bassflöte/Flöte
Anita Rimmele: Bassklarinette
Peer Kaliss: Vibraphon/Schlagwerk
Tomasz Flammer: Marimba/Schlagwerk

Flyer (PDF)

Studio der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

HighNoonNewKammer 1.0

Gemeinsam mit der Musikschule Konstanz veranstaltet HighNoon - Freunde Neuer Musik e.V. in dieser Saison zum ersten Mal ein Jugendkonzert.

In verschiedenen Besetzungen spielt das Jugendensemble für Neue Musik der Musikschule unter Leitung von Peer Kaliss Werke von John Cage, Charlotte Seither, Fredrik Zeller, Cornelius Cardew und eine Uraufführung von Ralf Kleinehanding. 

Dabei werden einige "untypische" Instrumente erklingen, wie zum Beispiel ein Fön, einige Bürsten und ein Teppichklopfer. Des Weiteren werden eigene Versionen grafischer Partituren zu hören sein und Eigenkompositionen der Komponistenwerkstatt des Studios für elektronische Musik der Musikschule Konstanz unter der Leitung von Pablo Beltrán aufgeführt.

Flyer (PDF)

Bürgersaal (St.-Stephans-Platz 17) Konstanz

Stell dir vor, es ist WM und alles ist Musik

Stummer Fussball live musiziert

Die etwas andere Art ein Konzert zu hören.
Am 16.6. um 15.00 Uhr wird das Gruppenspiel der Fussball-WM 2018 "Island-Argentinien" von sechs Musikern musikalisch, improvisatorisch begleitet. Der O-Ton wird auf stumm gestellt und die Musik übernimmt die Kommentierung.
Die etwas andere Art Fussball zu schauen.

Annette Harzer, Tasteninstrumente
Kristín Kristjánsdóttir, Tasteninstrumente
Berenike Derbidge, Violoncello
Jürgen Voosen, E-Gitarre 
Peer Kaliss, Schlagzeug
Ralf Kleinehanding, Vibraphon

Eintritt frei

Flyer (PDF)

Bürgersaal (St.-Stephans-Platz 17) Konstanz

brax: concrete noise / abstract sound

Das neue HighNoon-Jahr wird durch das hochkarätige Stuttgarter Duo „brax“, bestehend aus Saxophon und Bratsche, eröffnet. 
Speziell für dieses Konzert wird es durch eine dritte Klangquelle, die Elektronik, erweitert. Diese Kombination wird das Publikum in völlig neuartige Klangwelten führen. 
Zu hören sind Solos, Duos und Trios von Georges Aperghis, Ricardo Nillni, Sophie Pope, Biagio Putignano, Nikola Lutz und Ralf Kleinehanding.  
Zum ersten Mal wird das Konzert in der besonderen Akustik des Bürgersaals stattfinden.

brax:
Agata Zięba: Bratsche
Prof. Nikola Lutz: Saxofone/Tárogató
als Gast Remmy Canedo: Klangregie 

Flyer (PDF)